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ZIM International

Im Rahmen der ZIM Förderung werden auch internationale Kooperationsprojekte und Innovationsnetzwerke gefördert. Die Fördersätze im Bereich ZIM International sind höher als bei Projekten und Netzwerken, an denen nur deutsche Unternehmen beteiligt sind. So soll der länderübergreifende Wissensaustausch und Technologietransfer unterstützt und gefördert werden.

Das Wirtschaftsministerium schreibt regelmäßig internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus: zim.de – Aktuelle internationale Ausschreibungen

Ausländische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich an internationalen Projekten und Netzwerken beteiligen, erhalten keine ZIM Förderung. Im Antrag werden sie als „nicht antragsberechtigte Kooperationspartner“ geführt. Sie können jedoch Fördermittel aus den Förderprogrammen Ihres jeweiligen Landes oder EU Fördermittel beantragen. Alle ausländischen Kooperationspartner müssen in einer Absichtserklärung („Letter of Intent“) bestätigen, dass Sie sich eigenständig finanzieren und erläutern, welche FuE-Arbeiten sie im Rahmen des Projekts übernehmen.

ZIM International

Internationale Kooperationsprojekte

mit mindestens einem ausländischen Kooperationspartner (Unternehmen oder Forschungseinrichtung)

Deutsche Unternehmen können für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Kooperation mit internationalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen ebenfalls eine ZIM Förderung beantragen.

Je nach Unternehmensgröße liegen die Fördersätze für internationale ZIM Kooperationsprojekte zwischen 40 und 60 %.

  • maximal zuwendungsfähige Kosten pro Unternehmen: 450.000 €
  • maximal zuwendungsfähige Kosten pro Forschungseinrichtung: 220.000 €
  • maximal zuwendungsfähige Kosten pro Kooperationsprojekt: 2.300.000 €

Internationale Innovationsnetzwerke

Um als internationales Kooperationsnetzwerk im Sinne der ZIM Richtlinie zu gelten, müssen von 6 Netzwerkpartnern mindestens 2 mittelständische Unternehmen am Netzwerk beteiligt sein, die weder eine Niederlassung noch eine Betriebsstätte in Deutschland haben:

(Mindest-)Zusammensetzung von internationalen Kooperationsnetzwerken

  • 4 deutsche Unternehmen
  • eine deutsche Netzwerkmanagementeinrichtung
  • 2 mittelständische Unternehmen ohne Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland
  • eine internationale Netzwerkmanagementeinrichtung

Das Management des Netzwerks ist bei internationalen Kooperationen noch wichtiger und aufwendiger. Neben einem erhöhten Aufwand zur Koordination und Abstimmung zwischen den Netzwerkpartnern entstehen auf Grund der unterschiedlichen Rechtslage in den jeweiligen Ländern auch diverse rechtliche Fragestellungen. Und um eine erfolgreiche internationale Markteinführung zu gewährleisten, müssen die Marketingaktivitäten der Unternehmen hinsichtlich der gemeinsamen Entwicklung vereinheitlicht und internationalisiert werden. Deswegen ist die Förderung für das Management von internationalen Netzwerken höher als bei nationalen Netzwerken:

Maximale Förderung Netzwerkmanagement

Die Netzwerkförderung ist die Vergütung des Netzwerkmanagements. Die beteiligten Unternehmen und Einrichtungen erhalten darüber hinaus jeweils eine ZIM Förderung. Für jeden Netzwerkpartner wird ein eigener Antrag gestellt, bewilligt wird jedoch das ganze Projekt.

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