Deutsche Fördermittelberatung » ZIM Förderung – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand » ZIM Richtlinie

Allgemeine Infos

Die Förderrichtlinie „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ befasst sich mit folgenden Modalitäten:

  • Zuwendungszweck und Rechtsgrundlage
  • Gegenstand der Förderung
  • Antragsberechtigte und Zuwendungsempfänger
  • Zuwendungsvoraussetzungen
  • Art, Umfang und Höhe der Förderung
  • Verfahren

Die Richtlinie ist Stand 17.03.2020 27 Seiten lang. Zu finden ist sie als pdf im Formularcenter von zim.de.

ZIM Richtlinie

Weitere Verbesserungen der ZIM Richtlinie 2021

Am 11.06.2021 sind einige Änderungen an der Förderrichtlinie in Kraft getreten. Dabei wurde die Richtlinie an einigen Stellen präzisiert:

  • Forschungseinrichtungen dürfen sich nun auch an Innovationsnetzwerken beteiligen
  • Die maximale Laufzeit der Phasen 1 und 2 von Innovationsnetzwerken kann in begründeten Ausnahmefällen verlängert werden
  • Voraussetzung für eine ZIM Förderung ist jetzt eine Betriebsstätte in Deutschland zum Zeitpunkt der Auszahlung. Eine Niederlassung in der Bundesrepublik zum Zeitpunkt der Antragstellung reicht nicht mehr aus
  • „Unternehmen in Schwierigkeiten“, die vor dem 31.12.2019 noch nicht in Schwierigkeiten waren, haben nun basierend auf der EU-Verordnung 654/2014 vom 05.04.2021 Fördermöglichkeiten im Rahmen der ZIM Förderung

ZIM Richtlinie 2020

Laufzeit: 17.03.2020 bis 31.12.2024

Die neue Richtlinie wurde wie folgt ergänzt und verbessert:

  • Durchführbarkeitsstudien von Jungen Unternehmen (jünger als 10 Jahre), sehr kleinen Unternehmen und Erstbewilligungsempfängern werden gefördert
  • kleine junge Unternehmen werden unabhängig von Ihrem Standort mit höheren Fördersätzen unterstützt
  • Die Leistungen zur Markteinführung wurden ausgeweitet
  • Unternehmen mit weniger als 1000 Mitarbeitern können nun ebenfalls eine ZIM Förderung beantragen. Allerdings nur Kooperationsprojekte zusammen mit einem Unternehmen, das weniger als 500 Mitarbeiter hat
    • Dadurch wird die Idee verfolgt, dass die Umsetzung der Forschungsergebnisse in markttaugliche Produkte durch die Absatzstärke großer Unternehmen beflügelt wird
  • Internationale Innovationsnetzwerke, die bereits erfolgreich Projekte umgesetzt haben, werden stetiger gefördert
    • Dadurch sollen deutsche Unternehmen leichter internationale Märkte erschließen können
  • Die Fördersätze für kleine Unternehmen aus strukturschwachen Regionen sind erhöht worden
  • Erhöhung der förderfähigen Kosten bei
  • Erhöhte Zuwendungen für das Management von Innovationsnetzwerken:
    • ZIM Richtlinie 2020: maximal 420.000 €
    • ZIM Richtlinie 2015: maximal 380.000 €

Entwicklung von PRO INNO zur ZIM Förderung

Von Anfang an wurde die Förderwirkung der Programme von wissenschaftlichen Institutionen analysiert. Basierend auf den Erkenntnissen dieser Analysen wurde die Richtlinie immer wieder erweitert und verbessert. Bereits Anfang der 2000er stellte sich heraus, dass die Innovationsförderung für den Mittelstand eine äußert positive Breitenwirkung hat.

Am 01.07.2008 ist das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gestartet worden. Das Prinzip der Projektförderung wurde aus PRO INNO in die ZIM Förderung übernommen. Nachdem sich zeigte, dass kleine und mittlere Unternehmen auch ohne einen Entwicklungspartner erfolgreich Innovationen umsetzen, wurde die ZIM Richtlinie im Jahr 2009 um die Förderart „Einzelprojekt“ ergänzt, die bis heute Bestand hat.

PRO INNO II

Laufzeit: 2004 bis 30.06.2008

PRO INNO wurde 2004 als PRO INNO II fortgeführt – mit veränderten Förderrichtlinien. Einzelbetriebliche „Einstiegsprojekte“ wurden anfangs nicht mehr gefördert. Im Mai 2006 sind Einstiegsprojekte wieder in das Programm aufgenommen worden.

PRO INNO

Das „PROgramm INNOvationskompetenz mittelständischer Unternehmen“ wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Jahr 1999 gestartet.

Es folgte auf die „Förderung der Forschungskooperation in der Mittelständischen Wirtschaft“ (FOKO).

Bereits Anfang der 2000er startete die Projektförderung mit folgenden Projektformen:

  • Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen (KU)
  • Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen (KF)
  • Kooperationsprojekte eines Unternehmens mit einem FuE-Auftrag an eine Forschungseinrichtung (KA) und Personalaustausch (P)
  • Einzelbetriebliche Projekte wurden als „Einstiegsprojekte“ gefördert
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