Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Mit Hilfe des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu mehr Forschung und Entwicklung und damit zu einer höheren Innovationskraft motivieren. Anhand des Förderprogramms sollen die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse zügiger in marktwirksame Innovationen umgesetzt werden. Durch innovative Produkte und Verfahren soll unter anderem auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft erhöht werden. Des Weiteren trägt eine ZIM-Förderung dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen zu verbessern.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden FuE-Projekte von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU’s), einschließlich des Handwerks und der Freien Berufe. Ob Ihr Unternehmen antragsberechtigt ist, können Sie anhand der nachfolgenden KMU-Definition der Europäischen Union entnehmen.

KMU-Schwellenwerte der EU (gültig seit dem 01.01.2005)
kleine Unternehmenmittlere Unternehmenweitere mittelständische Unternehmen
Beschäftigteweniger als 50weniger als 250weniger als 500
Jahresumsatz oderhöchstens 10 Mio. €höchstens 50 Mio. €unter 50 Mio. €
Jahresbilanzsummebis 10 Mio. €höchstens 43 Mio. €höchstens 43 Mio. €

Was wird gefördert?

Die Förderung erfolgt bundesweit und ohne eine thematische Einschränkung auf bestimmte Technologiefelder oder Branchen. Im Rahmen der Richtlinie werden die folgenden Projektformen gefördert:

ZIM-Einzelprojekte

Förderung von einzelbetrieblichen FuE-Projekten zur Entwicklung von innovativen Produkten, Verfahren oder technischen Dienstleistungen.

ZIM-Kooperationsprojekte

Förderung von FuE-Kooperationsprojekten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) oder Forschungseinrichtungen zur Entwicklung von innovativen Produkten, Verfahren oder technischen Dienstleistungen.

ZIM-Kooperationsnetzwerke

Förderung von FuE-Kooperationsnetzwerken, die aus mindestens sechs Unternehmen und gegebenenfalls aus weiteren Partnern wie Forschungseinrichtungen, Großunternehmen und sonsitgen Einrichtungen bestehen.

Leistungen zur Markteinführung

Zusätzlich zu den geförderten FuE-Projekten werden ergänzenden Leistungen zur Markteinführung gefördert. Hierzu zählen Innovationsberatungsdienste sowie innovationsunterstützende Dienstleistungen.

Produktionstechnologie
0%
Elektrotechnik, Messtechnik, Sensorik
0%
IuK-Technologie
0%
Werkstofftechnologie
0%
Gesundheistsforschung, Medizintechnik
0%
Bautechnologie
0%
Umwelttechnologie
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Energietechnologie
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Optische Technologie
0%
Textilforschung
0%
Fahrzeug- und Verkehrstechnologie
0%
Mikrosystemtechnik
0%
Sicherheitstechnologie
0%
Nanotechnologie
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